Warum (noch) ein Blog über Politik?

Als jemand, der seine Heimat eher in der Welt der Wirtschaft sieht, hatte ich Politik zwar schon seit langem verfolgt, mich aber nie wirklich ernsthaft damit befasst, geschweige denn engagiert.

Das änderte sich in den letzten Jahren durch drei für mich einschneidende Ereignisse: Die Geburt meiner Tochter, dem Brexit-Referendum und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten.

Zum ersten Mal stellte man sich in breiter Öffentlichkeit die Frage, ob unser aktuelles Politik- und Gesellschaftmodell – eine soziale Marktwirtschaft, eingebettet in eine freie, liberale und rechtsstaatliche Demokratie – auch in zehn Jahren noch bestehen würde.

Der Ausgang ist auch heute noch ungewiss, aber für mich war klar, dass es sich ohne Frage lohnt dafür zu kämpfen.

Populismus, Autokratie, Korruption, Abschottung – das ist nicht die Welt in der der Großteil meiner Generation in Zukunft leben möchte. Und es ist vor allem auch nicht die Welt, in der meine Tochter aufwachsen soll. Gerade durch den demografischen Wandel, der Politiker immer mehr auf die Bedürfnisse der älteren Generationen eingehen lässt, haben wir „Jüngeren“ eine besondere Verantwortung dazu beizutragen, dass die Welt von morgen auch eine ist, die auch anhand unserer Vorstellungen gestaltet wird.

Dafür müssen gerade die jüngeren Generationen die Einstellung ablegen, dass einem alles andere egal sein kann, solang man nur über sein eigenes Leben noch selbst bestimmen kann.

Aus diesem Grund folge ich seit der Wahl Trumps auch Medien wir Russia Today, Sputnik oder Breitbart und versuch dort gegen absurde Verschwörungstheorien, gezielte Verbreitung von Unwahrheiten und geschichtlichen Verdrehungen, Dogmatismus und Pauschalisierungen zu kämpfen. Und aus diesem Grund gibt es jetzt auch diesen Blog.

Ich möchte hier meine Meinungen und Einschätzungen zu politischen Themen teilen und natürlich auch diskutieren. Wenn ich damit auch nur einen kleinen, bescheidenen Beitrag dazu leiste, dass – auch in Zeiten von Digitalisierung und wachsendem Individualismus – Polarisierung und Radikalisierung zurückgedrängt werden und wir uns ein gesundes Maß an gesellschaftlicher Übereinkunft und Bindekraft erhalten, würde mich das nicht nur freuen, sondern auch positiv für die Zukunft stimmen.

Ein Kommentar bei „Warum (noch) ein Blog über Politik?“

  1. top! gute Initiative!

  2. Kommentar erwartet Moderation.

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