Quo Vadis Hamburg?

Visionen sind wichtig und werden gerade heute gebraucht – ganz egal, was einer der berühmtesten Söhne der Stadt einst sagte.

Als „gute Politik“ wird im Moment schon verkauft, einfach still und leise konkrete Probleme für uns Bürger zu lösen. Geräuschloses Umsetzen von kleinen Reformen, die in politsprachlichen Koalitionsverträgen verhandelt wurden – das ist nicht „Politik“, sondern bestenfalls „ordentliche Verwaltung“.

Wirklich gute Politik sollte sich viel mehr daran messen lassen, ein positives Bild – eben eine Vision – der Zukunft zu entwickeln, diese zu erklären und die Bürger (und Wähler) davon zu begeistern und mitzureißen.

 

Wie könnte solch eine Vision für Hamburg aussehen?

Es reicht nicht, wie einst der römische Senat in der Endphase der Republik den aktuellen Wohlstand erhalten und verwalten zu wollen. Genauso wenig genügt es, sich in Details wie der Anzahl von Ampeln und Fahrradewegen zu verlieren oder durch das bloße Aufsagen von Trends wie „Digitalisierung“, diese auch herbeiführen zu wollen.

Nein, es geht um die großen Ziele und um einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft! Wie wollen wir Hamburg unseren Kindern und Enkelkindern überlassen? Wie können wir Leben aller verbessern und unseren Wohlstand weiter erhöhen?

Um es vorwegzunehmen: Je größer die Ziele, desto größer sind natürlich auch die Anstrengungen und Kosten, die für das Erreichen notwendig sind! Große Ambitionen erfüllt man nicht so einfach und ohne Abstriche – aber lohnt es sich nicht gerade für die Dinge zu kämpfen und Opfer zu bringen, die wirklich entscheidend für eine bessere Zukunft für uns und unsere Kinder sind?

 

Hamburg soll schlau sein

Warum haben wir in Hamburg eigentlich keine Elite-Unis? Warum zieht es mehr junge Menschen nach Berlin oder München als nach Hamburg? Warum bekommen viele Unternehmen ihre Ausbildungsplätze nicht besetzt? Warum sind unsere Schulen nicht Spitze im innerdeutschen Vergleich? Warum sind unsere Kinder nicht die Besten in Englisch?

Wir brauchen eine Bildungsoffensive für die Stadt!

Das Schöne daran: Es gibt nur Vorteile!

Mehr Bildung bedeutet bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Bessere Bildung ermöglicht höheres Einkommen. Gute Universitäten und Ausbildungsmöglichkeiten ziehen junge Menschen an. Junge Menschen sind gut für die Wirtschaft, die Vitalität und die Zukunft der Stadt.

Schluss mit dem Klein-Klein – Hamburg zur Bildungshochburg Deutschlands (oder besser noch Europas) zu machen, das sollte unser Anspruch sein!

Auf Ebene der Universitäten heißt das z.B., zunächst 4-5 Studienschwerpunkte festzulegen (Logistik/Handel, Jura + 2-3 weitere), die man mit viel Geld und Aufmerksamkeit fördert und denen man so zu nationalem und internationalem Renommee verhilft (inkl. Elite-Status). Für diese Bereiche unterstützt man dann die entsprechenden Fakultäten systematisch – von Anreizen für Top-Professoren und Stipendien für leistungsstarke Studenten, bis hin zur Vermittlung von Forschungsgeldern und Unternehmenspartnerschaften.

Hamburg soll wohlhabend sein

Warum verdient man in München mehr als bei uns? Warum haben wir nur einen einzigen DAX-Konzern in Hamburg? Warum gehen junge Start-ups lieber nach Berlin, London oder Paris, als nach Hamburg? Warum fällt unser Hafen immer weiter zurück?

Wirtschaft schafft Arbeitsplätze. Wirtschaft schafft Wohlstand. Arbeit und Wohlstand schaffen Lebensqualität, Identifikation und sozialen Frieden.

Lasst uns Hamburg deshalb zum Wirtschaftsstandort Nummer Eins in Deutschland machen.

Dafür brauchen wir Anreize für große wie kleine Unternehmen nach Hamburg zu kommen. Wir brauchen gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte (s. oben), eine lebenswerte Stadt und einen direkten Draht zwischen Wirtschaft und Politik.

Hamburgs Politik und Verwaltung muss deshalb wirtschaftsfreundlicher werden. Dabei dürfen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht mehr länger von der Politik gegeneinander ausgespielt werden. Soziale Marktwirtschaft ist kein Zero-Sum-Game – richtig umgesetzt, gibt es nur Gewinner!

 

Hamburg soll sicher sein

Schanzenpark, Jungfernstieg und Hansaplatz; Einbrüche, Drogenhandel und G20-Ausschreitungen – warum hat Hamburg ein Sicherheitsproblem?

Es ist Kernaufgabe des Staats, seine Bürger zu schützen, jedem ein freiheitliches und friedliches Leben zu ermöglichen und die Einhaltung der Gesetze zu kontrollieren.

Dem muss endlich wieder richtig nachgekommen werden!

Mehr Polizei, konsequentes Aufklären von Taten und angemessene Bestrafung von Tätern egal welcher Herkunft, Unterbindung des Rauschgifthandels, keine Toleranz von rechtsfreien Räumen für rechte, linke oder islamistische Extremisten.

Es muss unser Ziel sein, Hamburg zur sichersten Großstadt Deutschlands zu machen.

Denn: Mehr als alles andere brauchen wir Menschen Sicherheit, um uns in all unserem Potenzial frei zu entfalten.

Jeder Einzelne und die Gesellschaft als Ganzes werden davon profitieren.

 

Hamburg soll schön und vielfältig sein

Warum ist es in der Innenstadt so voll, dass man kaum vorwärts kommt, während in vielen Randbezirken Leere herrscht? Warum gibt es selbst im Zentrum viele schmuddelige Ecken? Warum sind viele Parks und Spielplätze verdreckt? Warum sind die Bahnhöfe nicht sauber und die Straßen voller Staus?

Lasst uns Hamburg zu einer Metropole der Schönheit machen und international Maßstäbe setzen!

Einzigartige Architektur, moderne Büros, schönes und bezahlbares Wohnen. Saubere Straßen und Bahnhöfe mit genügender Kapazität. Großzügige Grünflächen und erholsame Parks.

Infrastruktur- und Bauprojekte müssen mit großer Sorgfalt geplant, aber gleichzeitig mit großen Investitionen und Fokus viel schneller umgesetzt werden, als im Moment.

Von der Schanze bis Blankenese – Hamburg bietet schon heute alles, was das Herz begehrt.

Diese Vielfalt gilt es auch bei einer wachsenden Stadt zu erhalten und zu fördern. Das gilt in der Kultur, wie auch hinsichtlich Integration und interkulturellem Austausch.

Wachstum ist dabei weder ein Selbstzweck noch etwas schlechtes – es zeigt vielmehr, dass die Stadt attraktiv ist und bestätigt damit den eingeschlagenen Weg:

Hamburg als weltoffene Weltstadt.

 

Natürlich sind diese vier Ziele allein nicht hinreichend – es muss im Detail erarbeitet werden, welche konkreten Maßnahmen zu deren Erreichung in die Wege geleitet werden müssen. Hierzu folgen demnächst noch weitere Beiträge.

Die Ziele sind dennoch notwendig und wichtig, weil sie dem politischen Handeln eine klare Richtung, eine Mission, einen Zweck und den nötigen Fokus geben. Für die Bürger Hamburgs bieten sie Halt, Orientierung und Identifikation mit unserer schönen Stadt.

Eine große, positive und optimistische Vision – nicht weniger haben Hamburg und die Hamburger verdient!

0 Kommentare bei „Quo Vadis Hamburg?“

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